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Informations- und Kommunikationstechnologie |
Das berufliche Gymnasium ist eine Schulart des berufsbildenden
Schulwesens, beinhaltet jedoch keine Berufsausbildung!
Am beruflichen Gymnasium erfolgt eine 3 jährige Ausbildung
zur allgemeinen Hochschulreife, die neben allgemeinbildenden Fächern
(wie in jeder anderen gymnasialen Ausbildung auch)
je nach gewählter
Fachrichtung besondere studiums- und berufsorientierte Fächer
beinhaltet.
Die Inhalte dieser beruforientierten Fächer sind angelehnt an die
in einer entsprechenden Berufsausbildung (IT-Berufen) zu vermittelnden Inhalte.
Zeitlich wird zwischen der Ausbildung in Klasse 11, der
sogenannten Orientierungs- oder Anpassungsstufe
und der eigentlichen
Abiturausbildung in den Jahrgangsstufen 12 und 13 unterschieden.
Je nach beruflicher Ausrichtung gibt es das berufliche
Gymnasium in fünf Fachrichtungen:
- Agrarwissenschaftliches Gymnasium (aGy)
- Ernährungswissenschaftliches Gymnasium (eGy)
- Technisches Gymnasium (tGy) mit den Schwerpunkten:
- Maschinenbautechnik
- Elektrotechnik
- Bautechnik
- Datenverarbeitungstechnik
- Wirtschaftsgymnasium (wGy)
- Informations- und Kommunikationstechnologie (iGy)
Die Ausbildung endet mit der Abiturprüfung und führt zur allgemeinen Hochschulreife. Diese wiederum
berechtigt zum Studium einer beliebigen Fachrichtung an Hochschulen und Universitäten in allen Staaten der EU.
Besondere günstige Voraussetzungen bestehen jedoch für eine Studienrichtung, welche der Fachrichtung des gewählten
beruflichen Gymnasiums entspricht. Das berufliche Gymnasium entspricht dem Bedürfnis nach einer lebens- und gegenwartsnahen
gymnasialen Ausbildung.
Es stellt eine Brücke zwischen Allgemeinbildung und
Berufsbild dar, dessen Trennung im pädagogischen Denken und im Verständnis der
Bildungsidee von heute nicht mehr gerechtfertigt ist. Die Schülerinnen und Schüler
werden nicht nur auf ein Hochschulstudium vorbereitet, sondern erhalten über
die allgemeinen Fächer wie (Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen) hinaus auch
berufsbezogenen Unterricht und werden so in besonderer Weise an die Berufswelt
herangeführt.
Berufliche Gymnasien sind keine eigenständigen Einrichtungen, sondern stets
Teil eines beruflichen Schulzentrums (BSZ).
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Als fünfte Fachrichtung wurde im Schuljahr 1998/99 erstmalig im Rahmen
eines Modellversuches die Fachrichtung
- Informations-und Kommunikationstechnologie
an den Beruflichen Schulzentren Rodewisch und Schwarzenberg eingeführt. Profilgebend wirken die folgenden Fächer
und Kurse
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Leistungsfach Informatiksysteme |
Das Fach Informatiksysteme soll das Fundament zur allgemeinen
und berufsbezogenen Informatikausbildung legen.
Die Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnologie (iGy) übernimmt
eine Vorreiterfunktion bei der Umsetzung des "Unterrichtsprinzips
Informatik". Darunter wird verstanden, dass die vertiefte informatische
Bildung diejenigen grundlegenden Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern
entwickelt, die der Einsatz des universellen Werkzeuges Computer (als
Informatiksystem) in anderen Fächern und in fächerübergreifenden Lernformen
und Projekten erfordert.
ausgewählte
Lehrplaninhalte
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Grundkursfach Informationsverarbeitung |
Im Unterrichtsfach werden Kompetenzen zur vertieften Anwendung
von System- und Anwender-Software bei den Schülerinnen und Schülern entwickelt
und somit die Vorkenntnisse zur Entwicklung von Informatiksystemen bereitstellt.
Verarbeitungsprozesse und deren Einbettung in den Anwendungskontext nehmen einen
größeren Stellenwert ein als deren theoretische Hintergründe.
ausgewählte
Lehrplaninhalte
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Wahlfach Electronic Publishing |
Dieses Fach ist nicht verpflichtend zu belegen.
Vermittelt werden Kenntnisse über die Nutzung modernster
Electronic-Publishing-Systeme zur Erstellung von einfachen Präsentationen.
ausgewählte
Lehrplaninhalte
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Für Ihre Bewerbung benützen Sie bitte das Blatt: `Anmeldung zur Berufsgymnasium`
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